CHORA - SPACE, UNCANNY and THE AESTHETICS OF DECAY


CHORA is an upcoming Art Project investigating SPACE, UNCANNY and THE AESTHETICS OF DECAY.




CHORA - Chora (griechisch χώρα „Platz, Gebiet, Land, Raum“) ist in der antiken griechischen Naturphilosophie ein Begriff, den Platon im Dialog Timaios einführt. In diesem Dialog erklärt Timaios von Lokri die Entstehung der Welt. Die genaue Bedeutung von χώρα bei Platon ist unklar.




 Chora wird aber als ein „drittes Geschlecht“ zwischen dem Sinnlichen und dem Intelligiblen, „als Empfängerin und gleichsam Amme allen Werdens“ beschrieben.
Chora – die alles empfängt, aber von nichts etwas annimmt – gibt allem seinen Ort, ohne sich selbst je auf einen Ort festlegen zu lassen. Es ist der eigentümliche Ort der Ortlossikeit.




Die im Timaios dargestellte Kosmogonie gliedert sich in mehrere Phasen oder Ebenen, von welchen die erste und grundlegende als „präkosmische Phase“ bzw. auch als „dritte Gattung“[3] bezeichnet werden kann. Diese Phase bzw. Gattung ist bereits eine Genesis.








Präkosmisch ist diese Phase bzw. Gattung insofern, als in einer zweiten Phase der Demiurg in die Chora eingreift und dadurch erst die kosmischen Elemente Erde, Wasser, Luft, Feuer und Äther in Form der platonischen Körper, sowie weiters auch die wahrnehmbaren gewöhnlichen Körper gebildet werden. Die Bezeichnung dritte Gattung rührt daher, weil für die Konstitution der Welt drei Ursachen notwendig sind: der Demiurg, die Ideen und drittens die Chora.

In der Chora bewegen sich nur gegenseitig unähnliche Abbilder bzw. Spuren der vier materiellen Elemente Erde, Feuer, Wasser und Luft. Durch die Einwirkung des Demiurgen nehmen diese jedoch die Gestalten der entsprechenden vier regelmäßigen Polyeder an und dienen als Grundbausteine der materiellen Welt, während mit dem fünften regelmäßigen Polyeder – dem den Äther verkörpernden Dodekaeder – die Welt ausgeschmückt wird, es entsteht der KOSMOS.







CHORA ist in diesem Projekt der "RAUM des VERFALLS" oder die RUINEN.
Die Ruinen als Motiv für eine Art Projektionsfläche des Betrachters und des Künstlers. CHORA wird zu einer Art Matrix für neue Ästhetische Erfahrung und Produktion von Kunst.









































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